Tag 9: Ab in den Süden

Pünktlich nach dem Frühstück starten wir in Richtung Oslo. Obwohl wir mit 100% Akku starten, haben wir den ersten Ladestop bereits für Dombås eingeplant, weil wir dann in einem Rutsch bis Oslo durchfahren können. Die Kirche in Dombås ist wegen Bauarbeiten leider in Folie eingewickelt, aber da man sie durch die weiße Verhüllung auf der Anfahrt auf der E136 bereits von weitem sehen kann, lege ich einen kleinen Spaziergang auf ihre Rückseite ein. Von hier kann man tatsächlich in das wirklich gewaltige Tal blicken, durch das die E136 in Richtung Åndalsnes verläuft.

Der Mjøsa, an dem wir kurz zum Fotografieren halt machen, ist der größte See Norwegens, in der Größe vergleichbar mit dem Bodensee und den großen oberitalienischen Seen. An seinem Ufer in Brumunddal steht der Mjøstårnet, das höchste Holzhaus der Welt.

Zeitplan und Energie lassen nur einen ganz kurzen Abstecher in die Innenstadt von Oslo zu, wo wir rund um die Prachtstraße Karl-Johans-Gate sowohl Blicke auf das königliche Schloss und die Universität erhaschen können, als auch auf das Rathaus, in dem jedes Jahr der Friedensnobelpreis überreicht wird. Unser Hotel liegt etwas außerhalb auf der Halbinsel Fornebu, wo sich bis in die 1990er Jahre noch der Flughafen von Oslo befand. Wir haben ein tolles Zimmer mit Blick quer über den Oslofjord.

Weiter geht es an Tag 10: In der Zwischenwelt mit Gedanken über das Abfahren und Ankommen und einer Nacht im Hafengebiet.